Die KgAS wurde 1999 als
Zusammenschluss von Mitgliedern der Deutschen Adipositasgesellschaft (DAG)
gegründet. Aus der Arbeitsgruppe entstand im Jahr 2004 das Trainermanual
„Leichter, aktiver, gesünder“ als Rahmenkonzept für die Adipositasschulung.
Das Manual wurde vom aid-infodienst in Bonn veröffentlicht
und dient
seitdem zahlreichen Therapiezentren als Programmgrundlage. Im Zuge der
Konzeptentwicklung formulierte die KgAS 2002 erste Leitlinien für die
Adipositasschulung für Kinder und Jugendliche innerhalb der
Arbeitsgemeinschaft Adipositas im Kindes- und Jugendalter (AGA). Die Konsensusgruppe
Adipositasschulung legte 2005 ein Qualitätshandbuch für die
Adipositasschulung vor und gründete die ersten Trainerakademien für die
interdisziplinäre Ausbildung von Adipositastrainern für Kinder und
Jugendliche. In
vier Trainerakademien mit KgAS-Profil wurden seither über 200
Adipositastrainer für die ambulante und stationäre Schulung von Kindern und
Jugendlichen ausgebildet. (siehe Trainerausbildung)
Im Jahr 2006 gründete sich die KgAS als eigenständiger und gemeinnütziger
Verein mit dem Ziel der Förderung und Verbreitung der Adipositasschulung für
Kinder und Jugendliche in Deutschland. Über die Ausbildung und
Zertifizierung von Trainern hinaus zertifizierte die KgAS bis 2008 auch
ambulante und stationäre Adipositas-Schulungseinrichtungen. Seit November
2008 übernimmt die AGA die Zertifizierung von Schulungseinrichtungen.
Im Jahr 2009 erhielt der Gründer und langjährige 1. Vorsitzende der KgAS Dr.
Kurt Stübing für seine Verdienste um die Adipositasschulung für Kinder und
Jugendliche den
Therapiepreis
der Deutschen Adipositas Gesellschaft DAG.
Mit Hilfe der Erfahrungen der Schulungsteams, die mit dem Trainermanual
vollständige Jahresschulungen durchgeführt haben und der Autoren, die das
Trainermanual entwickelt haben, wurde von 2008 bis 2009 mit Unterstützung
des Bundesministeriums für Gesundheit aus dem Rahmenkonzept ein
einheitliches KgAS-Programm entwickelt. Damit war das Ziel erreicht, der
KgAS-Schulung eine stärkere Identität und Verbindlichkeit sowie eine für die
Schulungszentren gleich bleibende Programmqualität auf einem hohen Niveau zu
geben.